Kolumne

Montag: Schulstart! · September 2005

am Montag ist Schulstart. Etwas später werden auch die Schüler der fünften und der ersten Klassen an den Start gehen. Dann ist wieder Schulalltag.

Schulalltag mit allen Freuden und Leiden.

Schülerinnen und Schüler treffen ihre Klassenkameraden wieder, erzählen von der herrlichen Ferienzeit, treffen Verabredungen und sind froh, wieder in der Gruppe zusammen zu sein. Neue, sauber beschriftete Hefte warten darauf gefüllt zu werden. Schulbücher, noch unbekannt, wollen geöffnet und erarbeitet werden. Schulranzen und Mäppchen sind in bester Ordnung – alles ist vorbereitet für neue Lernerfahrungen. Lehrerinnen und Lehrer freuen sich auf das Arbeiten mit motivierten Schülern.

Allerdings sind Schüler, Lehrer und Eltern jetzt auch wieder an einen festen Stundenplan gebunden. Der Wecker klingelt zur “Unzeit” und mancher Schüler kann es sich kaum vorstellen, wie er nun um 7.45 Uhr topfit in der Klasse sitzen und mitarbeiten soll. Vorbei sind die Tage des Ausschlafens und des gemütlichen Bummelns. Jetzt heißt es wieder rechtzeitig ins Bett abends!

Bald wird es wieder erste Klassenarbeiten geben. Gut, wenn sich dann die in den Ferien gefassten Vorsätze in die Realität umsetzen: Regelmäßige Mitarbeit im Unterricht, tägliches Erledigen der anstehenden Hausaufgaben, rechtzeitiges und zielgerichtetes Lernen auf Klassenarbeiten. Dann wird der Lernerfolg nicht ausbleiben.

Dennoch: es wird wieder schlechte und gute Noten geben, Misserfolg und Erfolg. Wichtig ist, dass bei Misserfolg schnell “Gegensteuerungsstrategien” greifen, damit der motivierende Schwung und die Lernbereitschaft, die zumeist bei Schuljahresbeginn bei den Schülern vorhanden sind, nicht unversehens zum Erliegen kommen.

Bald werden Sie zum Elternabend an die Schule eingeladen, lernen die Lehrerinnen und Lehrer Ihrer Kinder kennen und erfahren deren Sprechzeiten, so dass einer Kontaktaufnahme nichts im Wege steht. Vielleicht möchte Ihr Kind auch in einer Lerngruppe mit Klassenkameraden arbeiten, von Ihnen in Mathematik unterstützt werden oder möchte Vokabeln abgehört werden. Gut, wenn sich das alles privat regeln lässt.

Eltern haben eigene Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Bei aller Bereitschaft die eigenen Kinder in der Schule zu unterstützen, ihnen den Lernerfolg zu erleichtern, letztlich ist das Lernen die Aufgabe der Kinder. Diese Leistung müssen wir von unseren Kindern fordern.

Das gilt auch, wenn wir unsere Kinder in professionelle Hände geben und sie bei einer kompetenten Nachhilfeschule anmelden. Hier erhalten die Schülerinnen und Schüler alle erdenkliche fachliche Hilfe, erlernen Lernstrategien und werden von Lehrern so individuell gefördert – wie es an der Schule im Klassenverband von 30 Schülern einfach nicht möglich ist. Aber natürlich muss die Bereitschaft zum Lernen auf Seiten des Schülers vorhanden sein. Um diesen „Bewusstseinswandel“ einzuleiten, hilft oft ein Gespräch mit der Leiterin oder dem Leiter der Nachhilfeschule und eine kostenlose Probestunde Nachhilfeunterricht. Denn wir als Eltern wissen: Der Prophet gilt im eigenen Lande nichts. Manche Lernanstöße können unsere Kinder von Außenstehenden besser annehmen als von uns.

In diesem Sinne einen guten Start ins neue Schuljahr!
Ihr Andreas Breiding